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Wächterrat verweigert Rafsandschani und Maschaie Präsidentschaftskandidatur

Wächterrat verweigert Rafsandschani und Maschaie Präsidentschaftskandidatur
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Der frühere iranische Staatschef Akbar Haschemi Rafsandschani darf nicht zu den bevorstehenden Präsidentenwahlen in seinem Land antreten. Das entschied der Wächterrat. Er befindet im Iran über die ideologische Qualifikation der Kandidaten. Der moderate Kleriker war wegen seiner Kritik am amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und Unterstützung für die reformorientierte Opposition in Ungnade gefallen. Ebenfalls nicht kandidieren darf Esfandiar Rahim Maschaie, ein Unterstützer Ahmadinedschads.

Nach den Präsidentenwahlen vor vier Jahren waren Hunderttausende Iraner gegen Wahlbetrug und für faire Wahlen auf die Straße gegangen. Die Proteste wurden gewaltsam niedergeschlagen.

Unter den zugelassenen Kandidaten sind der ehemalige Außenminister Ali Akbar Welajati und der Atom-Chefunterhändler Said Dschalili. In diesem Jahr gehören vier der acht zugelassenen Kandidaten dem konservativen, zwei dem Reformer-Lager an, weitere zwei sind unabhängig. Ahmadinedschad darf nicht noch einmal antreten.

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