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IWF-Chefin Christine Lagarde muss erneut vor Gericht

IWF-Chefin Christine Lagarde muss erneut vor Gericht
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Nach einer ersten Vernehmungsrunde muss sich IWF-Chefin Christine Lagarde an diesem Freitag erneut den Fragen der französischen Justiz stellen. Die heute 57-Jährige soll in ihrer Zeit als französische Wirtschafts- und Justizministerin eine Entschädigung in Höhe von Hunderten Millionen Euro an den ehemaligen Haupteigner von Adidas, Bernard Tapie, ermöglicht haben. Das Geld kam aus der Staatskasse.

Tapie hatte Adidas Anfang der 1990er Jahre verkauft. Er glaubte, die damalige Staatsbank Crédit Lyonnais habe ihn bei dem Geschäft betrogen. Ein Gericht gestand ihm eine Millionen-Entschädigung zu. Als brisant gilt der Fall zudem, weil Tapie im Präsidentschaftswahlkampf 2007 den siegreichen Kandidaten Nicolas Sarkozy unterstützte. Der IWF stellte sich inzwischen hinter Lagarde.

euronews-Reporter Giovanni Magi: “Eine 24-Stundenvernehmung reichte dem Gerichtshof der Republik nicht für eine Entscheidung. Viele Fragen blieben offen. Für Christine Lagarde steht viel auf dem Spiel.”