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Surfen auf Kuba - aber nur in geschlossenen Räumen

Surfen auf Kuba - aber nur in geschlossenen Räumen
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Kuba öffnet einen weiteren kleinen Spalt zur Außenwelt. Die Regierung des kommunistischen Landes beschloss die Eröffnung von 118 zusätzlichen Interneträumen. Eine Verbindung zum World Wide Web von Privatwohnungen aus ist auf der Karibikinsel nicht gestattet. Wer in den Interneträumen des staatlichen Telekommunikationsunternehmens eine Stunde lang surfen will, muss umgerechnet 3,50 Euro zahlen – das monatliche Durchschnittseinkommen liegt in Kuba bei 15 Euro.

“Es ist gut, mit Menschen kommunizieren zu können, zum Beispiel in anderen Ländern. Und es ist gut zu wissen, was anderswo auf der Welt passiert”, so ein Kubaner. Ein anderer sagt: “Ich finde das toll. Für uns Studenten wird so das Lernen erleichtert und für den Rest der Bevölkerung ist es eine Form der Kommunikation mit Leuten außerhalb Kubas. Mir bedeutet das Internet alles.”

Oppositionelle fordern seit geraumer Zeit einen unbegrenzten Zugang zum Internet, auch außerhalb der dafür eingerichteten Räume, um Zensuren und Einschränkungen zu verhindern.