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Zucker? Nein danke! Neues vom Überlebenskünstler Küchenschabe

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Bekannt sind Küchenschaben als extrem resistente Plagegeister, die angeblich selbst Atomkatastrophen heil überstehen. Wissenschaftler haben nun eine neue Facette des Anpassungskünstlers entdeckt. Dem Allesfresser ist die Lust auf Süßes vergangen, eine lebenserhaltende Mutation, um sich vor zuckerhaltigen Futterfallen zu schützen.
“In unserer Untersuchung zeigen wir, dass viele Schabenpopulationen eine Glukoseresistenz oder besser -ablehnung entwickelt haben und wir bestimmen den Neuromechanismus, der diesem Verhaltenswandel zugrunde liegt”, erklärt Coby Schal, einer der beteiligten Wissenschaftler. “Ganz praktisch zeigt das, dass wir die in Futterfallen zur Schabenbekämpfung enthaltene Nährstoffzusammensetzung verändern müssen.”

Im Vergleichstest stellte das Forscherteam an der North Carolina State University die sogenannte Deutsche Schabe, vor die kulinarische Wahl: Gelee oder Erdnussbutter. Mutierte Schaben stürzten sich auf das Salzige und mieden die Süßspeise. Glukose aktiviert bei den Schädlingen einen Bitter-Rezeptor, ist also gleichbedeutend für Gefahr.

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