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Mammut mit Blut und Gewebe in Ostsibirien entdeckt

Mammut mit Blut und Gewebe in Ostsibirien entdeckt
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Russische Forscher haben in Ostsibirien Überreste eines
ausgestorbenen Mammuts mit Muskelgewebe und flüssigem Blut
entdeckt. Die etwa 10.000 Jahre alten Überreste des nun entdeckten Weibchens seien vor wenigen Tagen auf der Kleinen Ljachow-Insel ausgegraben
worden, hiess es.

Das Exemplar schürt zumindest bei Mitarbeitern der Nord-Östlichen Föderalen Universität in Jakutsk Hoffnungen, die ausgestorbenen Tiere eines Tages wieder zum Leben zu erwecken.

Man habe die Blutprobe nun eingefroren – das Blut sei zuvor trotz Temperaturen von minus 17 Grad nicht gefroren. Jetzt müsse man es genau untersuchen, bevor man Rückschlüsse ziehe, so der
Wissenschaftler Semjon Grigorjew.

Wissenschaftler in Moskau bleiben jedoch skeptisch, ob das Klonen je gelingen könne. In Sibirien werden im auftauenden Permafrost immer wieder gut erhaltene Mammuts gefunden.