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Fiat-Familie tankt Bargeld für Chrysler-Übernahme

Fiat-Familie tankt Bargeld für Chrysler-Übernahme
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Die Fiat-Eigentümerfamilie Agnelli will sich für eine Milliardensumme von ihrer Beteiligung am Schweizer Warenprüfkonzern SGS trennen. Käufer des 15-prozentigen Anteils sei die belgische Beteiligungsgesellschaft Groupe Bruxelles Lambert (GBL), so die Holdinggesellschaft der Familie, Exor. Unternehmenschef John Elkann: Exor wolle den Erlös von bis zu zwei Milliarden Euro in neue Anlageziele stecken.

Fiat hatte sich 2009 nach der vom US-Staat abgesicherten Blitzinsolvenz an Chrysler beteiligt und seine Beteiligung seither schrittweise zur Mehrheit aufgestockt.

Jetzt sorgen die Gewinne im US-Geschäft von Chrysler dafür, dass Fiat Verluste auf dem krisengeschüttelten Heimatmarkt Europa wegstecken kann.

Bei seinem Einstieg bei Chrysler hatte sich Fiat das Recht gesichert, ein Aktienpaket von 16,6 Prozent von der Veba zu erwerben. Der Preis sollte durch ein damals festgelegtes, heute umstrittenes Verfahren berechnet werden.

Mit Reuters