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Keine Entspannung in Hochwassergebieten - mindestens vier Tote in Tschechien

Keine Entspannung in Hochwassergebieten - mindestens vier Tote in Tschechien
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Die Lage in den Hochwassergebieten in Mitteleuropa bleibt angespannt. In Tschechien stieg die Zahl der Todesopfer auf vier. In Prag wurde die Karlsbrücke, Wahrzeichen und Touristenmagnet der Hauptstadt, gesperrt, U-Bahn-Linien stehen still, Haushalte sind ohne Strom. Immer mehr erinnert an die Jahrhundertflut von 2002. Am Sonntag wurde in allen Provinzen außer Pardubitz der Notstand ausgerufen, die tschechische Armee ist mit mehr als 2000 Soldaten an den Rettungsarbeiten beteiligt.

Auch in Österreich stiegen die Pegel weiter, vor allem Niederösterreich ist betroffen. Gemeinden und Bezirke an der Donau wurden zu Katastrophengebieten erklärt. In Tirol, Voralberg und Salzburg entspannte sich die Lage teilweise leicht, Feuerwehren und Soldaten sind weiterhin in Alarmbereitschaft.

In Passau in Ostbayern erreichte die Donau mittlerweile ihren höchsten Stand seit dem Jahre 1501. Am Montag wurden Werte von 12,20 Meter gemessen. In Dresden wurde in mehreren Stadtteilen Katastrophenalarm ausgelöst. Die Bevölkerung solle Autofahrten vermeiden, so die Behörden.

Die EU-Kommission hat den betroffenen Ländern unterdessen finanzielle Unterstützung aus dem Europäischen Solidaritätsfonds in Aussicht gestellt.