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Spanien bekommt "ja, aber" von der Troika

Spanien bekommt "ja, aber" von der Troika
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Es war das typische “ja, aber” der Troika:

Ja, Spanien mache Fortschritte bei der Sanierung des Bankensystems.

Ja, Spanien sei mit seinem Reformprogramm auf dem richtigen Kurs, so die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) und der Weltwährungsfonds (IWF) in einem Zwischenbericht von EU und EZB.

Aber: Aufgrund der Wirtschaftskrise seien noch diverse Aufgaben zu erledigen.

Zweites Aber: Angesichts der schwierigen Lage im Immobiliensektor müsse der spanische Bankensektor weiterhin streng überwacht werden.

Die hohe Arbeitslosigkeit bedeutete ein Risiko für die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Landes.

Dass die Geduld der Spanier trotz eines 40-Milliarden-Euro-Rettungsprogramms für ihr Bankensystem nicht unendlich ist, bestätigt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO): 1,3 Millionen Jobs fielen dem Platzen der Immobilienblase zum Opfer. Die ILO zählt Spanien zu den sieben EU-Ländern, in denen die sozialen Spannungen am explosivsten sind.

Spanien hatte zur Sanierung seiner Banken
Hilfskredite in Höhe von 40 Milliarden Euro in Anspruch genommen und sich zur Reform seines Finanzsystems verpflichtet.

Mit dpa