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Dutzende Tote bei Zusammenstößen in Bengasi

Dutzende Tote bei Zusammenstößen in Bengasi
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Bei schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und bewaffneten Milizen sind in der libyschen Hafenstadt Bengasi mindestens 28 Menschen getötet worden. Weitere 70 Menschen wurden nach Angaben eines Arztes verletzt. Demonstranten hatten sich vor dem Hauptquartier einer örtlichen Miliz versammelt und deren Auflösung gefordert. Viele Bewohner wollen, dass die Armee übernimmt und künftig für Sicherheit sorgt.

Ministerpräsident Ali Zeidan rief in einer Fernsehansprache zur Ruhe auf und kündigte eine Ermittlung des Vorfalls an. Die neue libysche Führung versucht seit Monaten die Rebellen, die gegen den früheren Machthaber Muammar al-Gaddafi gekämpft haben, entweder zu entwaffnen oder in die Streitkräfte zu integrieren. Vor allem in Bengasi, dem Ausgangspunkt des Aufstands gegen Gaddafi, hat es bereits mehrmals schwere Auseinandersetzungen mit örtlichen Milizen gegeben.