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Staatsanwalt ermittelt in Prager Spitzelaffäre

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Nach den beispiellosen Razzien in den Dienststellen mehrerer tschechischer Spitzenpolitiker sind gegen sieben Vertraute und Parteifreunde und Ministerpräsident Petr Nečas Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es geht um möglichen Stimmenkauf, Bestechung im Zusammenhang mit milliarden-schweren Aufträgen der Stadt Prag und die Bespitzelung von Nečas Ehefrau, von der sich der Regierungschef scheiden lassen will.

Ministerpräsident Nečas wies Rücktrittsforderungen der Opposition zurück: “Ich vertraue, dass die Polizeiorgane unabhängig und ohne politische Beeinflussung arbeiten”, sagte Nečas im Parlament.

Beamte der Polizei-Sondereinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (ÚOOZ) hatten die Büros mehrerer Spitzenpolitikers durchsucht, darunter die von Regierungschef Nečas und seiner Stabschefin. Auch das Finanz- und das Verteidigungsministerium, sowie das Prager Rathaus und zahlreiche Privatwohnungen wurden durchsucht. Acht Personen wurden festgenommen.

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