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Teures Telefonieren von unterwegs: Bald ausge"roamed"

Teures Telefonieren von unterwegs: Bald ausge"roamed"
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Mobil telefonieren über die Grenzen in Europa soll vom kommenden Jahr an so viel oder wenig kosten wie ein Gespräch zuhause. Die EU-Kommission will die mit Spannung erwarteten Gesetzesvorschläge zur Abschaffung der Roaming-Gebühren Anfang September vorlegen, so Behördenchef José Manuel Barroso.

Beim Roaming zahlt man für die Durchleitung von Mobilgesprächen durch “fremde” Netze.

EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes wollte die Vorschläge ursprünglich schon im Juli präsentieren. Sie hatte im Mai im Europaparlament dazu aufgerufen, im kommenden Frühjahr ein Gesetzespaket zur Abschaffung der Extragebühren für das Telefonieren im Ausland zu verabschieden.

In Europa gebe es zu viele Mobil-Anbieter finden Kritiker, offenbar auch innerhalb der EU-Kommission. Das behindere notwenige Modernisierungs-Investitionen. So gebe es in Europa rund 100 Anbieter, in den USA nur vier.

Seit 2007 versucht die EU-Kommission, die hohen Durchleitungsgebühren europäischer Mobilfunkanbieter zu deckeln.

Mit dpa