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Ruhani nach ersten Stimmauszählungen deutlich in Führung

Ruhani nach ersten Stimmauszählungen deutlich in Führung
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Bei den Präsidentschaftswahlen im Iran zeichnet sich ein Sieg von Hassan Ruhani ab. Nach der Auszählung von 18 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen am Samstagvormittag 52,3 Prozent auf den Kleriker. Ruhani gilt als gemäßigter Kandidat. Die ehemaligen Präsidenten Mohammed Chatami und Akbar Haschemi Rafsandschani hatten sich für Ruhani ausgesprochen.

Auf dem zweiten Rang liegt den Angaben des iranischen Innenministeriums zufolge derzeit Mohammed Bagher Ghalibaf. Der Bürgermeister von Teheran vereinte bislang 18 Prozent auf sich.

Der im Vorfeld als Favorit des Revolutionsführers Ali Chamenei genannte Said Dschalili, im Ausland vor allem als Atomunterhändler bekannt, sei mit rund 13 Prozent momentan Dritter.

Sollte nach der Auswertung aller Stimmen keine absolute Mehrheit auf einen Bewerber entfallen, erfolgt am kommenden Freitag eine Stichwahl.
Acht Kandidaten waren ursprünglich zur Wahl des Nachfolgers von Mahmud
Ahmadinedschad zugelassen worden, zwei hatten kurzfristig verzichtet. Ahmadinedschad darf nach zwei Amtszeiten in Folge nicht erneut antreten.

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