Eilmeldung
This content is not available in your region

Bulgarien: Protestwelle reißt nicht ab

Bulgarien: Protestwelle reißt nicht ab
Schriftgrösse Aa Aa

Die Regierung hat sich diskreditiert, die Regierung muss gehen – so jedenfalls sehen es tausende Bulgaren, die den sechsten Tag in Folge lautstark den Rücktritt des Kabinetts fordern, das erst vor drei Wochen zustande gekommen ist. Auslöser war die Ernennung des umstrittenen Medienmoguls Deljan Peewski zum Geheimdienstchef. Sie sei nicht transparent gewesen.
Die Proteste ebben nicht ab, obwohl das Parlament die Berufung Peewskis am Vormittag rückgängig gemacht hat.
Doch den Demonstranten geht das nicht weit genug.

Bulgarische Demonstranten:
“Die Politiker haben Angst vor uns. Sie sagen zwar, dass wir nicht viele sind, aber es schließen sich uns von Tag zu Tag mehr Leute an. Damit nimmt auch die Angst der Politiker zu.”

“Weg mit der Regierung.”

Ungeachtet der Proteste lehnt Ministerpräsident Plamen Orescharski
einen Rücktritt seines überwiegend sozialistischen Kabinetts bislang ab.
Die konservative Partei ruft bereits nach erneuten Neuwahlen. Sie hatte bis Februar regiert. Mit Massenprotesten gegen überhöhte Strompreise und geringe Löhne hatten die Bulgaren jedoch ihren Rücktritt durchgesetzt.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.