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Mehr als Fahrkartenpreis und Fußballstadion

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In Brasilien ist vorerst kein Ende der Massenproteste gegen soziale Ungleichheit in Sicht. Die Demonstranten
können zwar einen Teilsieg verbuchen, denn landesweit wurden die Fahrpreiserhöhungen für Busse und U-Bahnen zurückgenommen, die die Proteste ausgelöst hatten. Dennoch kommt das Land nicht zur Ruhe. Bei Demonstrationen in Rio de Janeiro, Sao Paolo und anderen Städten wurden mehrere Menschen verletzt.

Der Bürgermeister von Rio, Eduardo Paes, sagte, er sei offen für Kritik und habe zugestimmt, dass die Bustickets günstig blieben. Den Bürgern müsse aber klar sein, dass dieses Geld der Stadt nun fehle.

Die Proteste richten sich auch gegen die Milliarden-Kosten für die Fußball-WM 2014. Fifa-Chef Sepp Blatter sagte, er verstehe die Unzufriedenheit der Menschen, doch Brasilien habe sich schließlich aus freien Stücken beworben.

Am Rande der Spiele des Confederations Cup kommt es immer wieder zu Protesten. Rund um den Fußballtempel Maracana in Rio de Janeiro werden am heutigen Donnerstag Massenproteste erwartet.