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Auf der Flucht: Snowden beantragt Asyl in Ecuador

Auf der Flucht: Snowden beantragt Asyl in Ecuador
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Der Geheimdienstenthüller hat politisches Asyl in Ecuador beantragt. Das geht aus einem Tweet des ecuadorianischen Außenministers hervor.


Edward Snowden, der von den USA wegen Spionage gesucht wird, landete um fünf Uhr Ortszeit auf dem Moskauer Flughafen ScheremEtjewo – abgeschirmt von Passagieren und Presse.

Obwohl die USA einen Festnahmeantrag an Hongkong gestellt hatten, ließ das Land den IT-Spezialisten ausreisen – der Antrag sei unzureichend, so die Begründung.

Zeugen zu Folge hält sich Snowden in einem Hotel im Transitbereich des Moskauer Flughafens auf. Ein Augenzeuge sagte, der gesuchte Amerikaner sei von einem ecuadorianischen Arzt untersucht worden.

Russische Medien spekulieren, Snowden sei vom Rollfeld per Diplomatenwagen in eine Botschaft gebracht worden.

Für diesen Montag steht der Geheimdienstspezialist nach Angaben des Flughafens auf der Passagierliste eines Flugs nach Caracas mit Zwischenlandung in Havanna.

Der IT-Spezialist hatte zuvor beim amerikanischen Geheimdienst NSA gearbeitet. Dass dieser unerlaubt massenhaft Daten der Bevölkerung sammelt, berichtete Snowden vor zwei Wochen in einem Interview mit dem britischen Guardian. Seitdem gibt es mehr und mehr neue Enthüllungen, die für Aufregung und Proteste sorgen.

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