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USA bereit zu Auskünften über Ausspähaktionen

USA bereit zu Auskünften über Ausspähaktionen
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Das Europaparlament hat die mutmaßlichen Spionage-Aktionen des des US-Geheimdienstes gegen EU-Vertretungen scharf verurteilt. In einer Entschließung forderten die Abgeordneten zudem einen Stopp aller Überwachungsprogramme. Der Ex-Geheimdienstler Snowden sollte nicht zum Hauptschuldigen erklärt werden, so der Chef der Liberalen im Europaparlament, Guy Verhofstadt. Snowden habe Dinge öffentlich gemacht, die von den Europäern nicht hingenommen werden könnten. “Es geht nicht, dass wir von unseren Freunden ausspioniert werden”, fügte Verhofstadt hinzu. Im Zusammenhang mit den am Montag geplanten Freihandelsgesprächen mit den USA sagte der konservative deutsche Abgeordnete Manfred Weber: “Die Beziehungen sind belastet durch die Vorkommnisse und wir wollen Klarheit, allerdings dürfen wir nicht übersehen, dass es trotzdem auch für die Europäische Union strategische Interessen gibt: Die Hälfte der Jugend in Südeuropa hat keine Arbeit, hat keinen Arbeitsplatz und deswegen sind Wachstum und Jobs ein strategisches Interesse der Europäischen Union.” Inzwischen erklärte sich Washington bereit, einer Gruppe von Experten der EU Auskunft über Überwachungsaktionen der US-Geheimdienste in Europa zu geben.

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