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Schüsse in die Menge - Tote in Kairo und Alexandria

Schüsse in die Menge - Tote in Kairo und Alexandria
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Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern des ehemaligen Staatspräsidenten Mohammed Mursi sind in verschiedenen Städten Ägyptens insgesamt 25 Menschen ums Leben gekommen.

Allein in Alexandria starben zwölf Menschen. Nach offiziellen Angaben erlagen sie größtenteils Schussverletzungen. In der Hafenstadt sind demnach etwa 460 Menschen verletzt worden.
Auch im Zentrum der Hauptstadt Kairo war es nach dem Freitagsgebet zu Straßenschlachten gekommen. Vereinzelt waren am Nilufer Panzer aufgefahren, insgesamt hielt sich das Militär aber zurück. Sollten sich die Auseinandersetzungen dennoch fortsetzen, hat die Armee ihr Einschreiten angekündigt, nach eigenen Angaben, um die Lage zu deeskalieren.

Auslöser der zunächst friedlichen Demonstrationen war eine Rede von Mohammed Badie. Der Chef der islamistischen Muslimbruderschaft hatte darin zum Protest gegen Mursis Entmachtung aufgerufen. Gegen ihn und acht weitere Mitglieder der sunnitischen Bewegung soll nach Angaben des Generalstaatsanwalts wegen Anstiftung zum Mord an Demonstranten ermittelt werden.