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Ägyptens politische Zukunft trotz Fortschritten weiter unsicher

Ägyptens politische Zukunft trotz Fortschritten weiter unsicher
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Ägyptens Übergangsregierung setzt auf Versöhnung. Der neu berufene Ministerpräsident Hazem al-Beblawi will die von der Armee entmachteten Muslimbrüder an der Regierung beteiligen. Beblawi gilt als liberaler Wirtschaftsfachmann. Von Juli bis November vergangenen Jahres war er Finanzminister.

Der Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei wurde zum Vizepräsidenten ernannt. Der Übergangspräsident Adli Mansur hat somit bei der Regierungsbildung Fortschritte gemacht. Sein Fahrplan für baldige Parlamentswahlen und eine überarbeitete Verfassung findet allerdings keine Zustimmung.

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate greifen dem krisengeschüttelten Ägypten mit insgesamt 6,3 Milliarden Euro unter die Arme. Das Hilfsversprechen ist offenbar ein Versuch, die vom Militär eingesetzte Übergangsregierung zu stabilisieren.