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Madrid kämpft gegen Defizit am Energiesektor

Madrid kämpft gegen Defizit am Energiesektor
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Spanien muss seinen Energiesektor umstrukturieren. Hintergrund ist ein über Jahre angehäuftes Tarifdefizit in Höhe von 26 Milliarden Euro, vor allem wegen der 2001 eingeführten Deckelung der Strompreise für Industrie und Verbraucher. Dazu kommen die Kosten für Stromtransporte sowie hohe Subventionen. Jedes Jahr wächst die Finanzlücke um vier bis fünf Milliarden Euro an.

Das kann sich Spanien nicht mehr leisten – und daher plant die Regierung nun eine Reihe von Maßnahmen. Tatsächlich kann Madrid nur 900 Millionen Euro pro Jahr beisteuern, den Rest der Kosten sollen Versorger und Verbraucher decken. Die Stromtarife für Endkunden stiegen seit Januar bereits um rund acht Prozent. Den Löwenanteil müssen die Stromkonzerne schultern: Mit der Schließung von Anlagen soll das Problem der Überkapazitäten gelöst werden, dazu plant die Regierung kräftige Einschnitte bei den Subventionen etwa für erneuerbare Energien.

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