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Islamisten in Ägypten setzen Protest trotz Lebensgefahr fort

Islamisten in Ägypten setzen Protest trotz Lebensgefahr fort
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Trotz Drohungen und tödlicher Angriffe wollen die Muslimbrüder in Ägypten ihren Protest gegen die Übergangsregierung fortsetzen. Am Wochenende eskalierte die Gewalt. Bei den Zusammenstößen wurden mindestens 800 Menschen verletzt. Die Zahl der Todesopfer – die Angaben schwanken zwischen 70 und 100 Toten – sorgte international für Bestürzung. Bei den Opfern handelt es sich offenbar ausschließlich um Muslimbrüder, also Anhänger des Ex-Präsidenten Mohamed Mursi. Zur Gewalteskalation kam es als Mursi-Anhänger ihr Protestlager vor einer Kairoer Moschee erweitern und auf eine nahe gelegene Straße ausdehnen wollten. Ungeachtet der tödlichen Schüsse setzen die Muslimbrüder ihre Protestaktion auch heute fort.
Das Ausmaß des Blutvergießens zeigt den großen Graben zwischen Säkularen und Islamisten im Land auf. Im Ausland wird jetzt befürchtet, dass Ägypten in einen Bürgerkrieg schlittern könnte.

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