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Ägyptische Regierung warnt Mursis Anhänger

Ägyptische Regierung warnt Mursis Anhänger
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Die ägyptische Übergangsregierung hat den Anhängern des abgesetzten Staatspräsidenten Mohammed Mursi erneut mit dem Einsatz des Militärs gedroht. Angesichts anhaltender Proteste für Mursis Freilassung sei seine Geduld “praktisch erschöpft”, so der amtierende Ministerpräsident Hasim al-Beblawi. Damit schwindet international die Hoffnung auf eine baldige Annäherung der politischen Gegner.

“Die Verhandlungen sind ohnehin zum Scheitern verurteilt, weil die Organisatoren der Proteste allein auf ihrem Standpunkt beharren”, so ein Gegner Mursis im Zentrum von Kairo. “Die Regierung aber geht ganz korrekt vor. Die Demonstranten gehen einen falschen Weg.”

Ein anderer Passant findet, dass aus den Gesprächen nichts werden könne “weil diese Militärherrschaft doch gar nicht anerkannt ist. Wie kann man einen Militärputsch anführen und danach verhandeln wollen?”

Am Mittwoch hatte die ägyptische Übergangsregierung das Bemühen internationaler Diplomaten um ein Ende der politischen Krise im Land für gescheitert erklärt. Neben Vermittlern der Europäischen Union hatten auch die US-Senatoren John McCain und Lindsey Graham versucht, die Lage in Ägypten zu entschärfen.

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