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UN stockt Hilfe für Zentralafrikanische Republik auf

UN stockt Hilfe für Zentralafrikanische Republik auf
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Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat seine Hilfslieferungen in die Zentralafrikanische Republik aufgestockt.

Die ehemalige französische Kolonie ist eines der ärmsten Länder der Welt. Nach der Machtübernahme durch eine Koalition von Rebellengruppen im vergangenen März hatte sich die ohnehin herrschende humanitäre Krise noch verstärkt. Die 4,5 Millionen Einwohner sind praktisch sich selbst überlassen. Viele Hilfsorganisationen haben das Land aus Angst vor Übergriffen verlassen.

Einhundert Kilometer nördlich der Hauptstadt und Rebellenhochburg Bangui konnten Mitarbeiter der Vereinten Nationen etwa 400 Menschen mit Lebensmitteln versorgen. Einige von ihnen hatten sich seit der Flucht des geputschten Staatspräsident François Bozizé vor vier Monaten versteckt gehalten.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat dem Sicherheitsrat empfohlen, Sanktionen gegen die Rebellen, die unter dem Namen Séléka bekannt sind, in Erwägung zu ziehen.