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FARC setzen Friedensverhandlungen aus

FARC setzen Friedensverhandlungen aus
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Die kolumbianische Guerillaorganisation FARC hat die Friedensgespräche mit der Regierung unterbrochen. Die Rebellen reagieren auf den Vorschlag von Präsident Juan Manuel Santos, einen möglichen Friedensvertrag in einem Referendum zur Abstimmung zu stellen. Präsident Santos erklärte sich mit der Unterbrechung einverstanden, mahnte aber zur Eile.

“Die Guerilla will diesen Vorschlag prüfen. Das ist legitim, aber die Zeit vergeht und die Geduld des
kolumbianischen Volkes hat ihre Grenzen”, sagte er bei einem Besuch im nordwestkolumbianischen Department Chocó.

Santos will zeitgleich mit den Wahlen im kommenden Jahr ein Friedensabkommen zur Abstimmung vorlegen. Die FARC will, dass eine verfassunggebende Versammlung darüber entscheidet. Seit Monaten verhandeln beide Seiten in der kubanischen Hauptstadt über eine Beilegung des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts.

Weiterführende Links

Erklärung der FARC (spanisch)

Presidencia de la República de Colombia (spanisch)

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