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Nach Krawallen: Palästinenser sagen Friedensgespräche ab

Nach Krawallen: Palästinenser sagen Friedensgespräche ab
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Die palästinensische Führung hat eine neue Verhandlungsrunde mit Israel abgesagt. Das teilte ein PLO-Sprecher mit. Der Grund ist der Tod von drei Palästinensern bei Zusammenstößen nahe Jerusalem. Israelische Grenzpolizisten waren am Morgen in ein Flüchtlingslager gekommen, um einen Terrorverdächtigen festzunehmen. Die Beamten wurden von einer wütenden Menge angegriffen und schossen schließlich mit scharfer Munition zurück. Die israelische Armee betonte, die Sicherheitskräfte hätten in Notwehr gehandelt.

Die Auseinandersetzungen setzten sich später am Kontrollpunkt Qalandia fort, dieser liegt zwischen Jerusalem und Ramallah. Eine Gruppe palästinensischer Jugendlicher bewarf die israelischen Sicherheitskräfte mit Steinen. Die drei bei den Auseinandersetzungen Getöteten wurden noch am Montag beerdigt. Bewaffnete schossen während der Prozession in die Luft. Nach Ansicht der PLO beweise der Vorfall die absolute Missachtung von Menschenleben. Ein Sprecher der Hamas verurteilte den Zwischenfall.

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