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Elektrozigarette nicht viel besser als die "richtige"?

Elektrozigarette nicht viel besser als die "richtige"?
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Wenn Raucher aufhören wollen, scheint ihnen oft als Ausweg die elektrische Zigarette – die ihnen mit einigem Werbeaufwand zu diesem Zweck auch möglichst nahegebracht wird.

Allerdings wird hier ebenfalls – wie bei der richtigen Zigarette – Nikotin geraucht, wenn auch in einer Lösung, die verdampft wird. Tabak wird jedoch nicht verbrannt;
damit fallen viele von dessen gefährlichen Inhaltsstoffen weg.

Ein französischer Verbraucherverband, “Sechzig Millionen Verbraucher”, hat nun aber auch im Dampf von E-Zigaretten krebserregende Stoffe festgestellt – Substanzen wie Formaldehyd, Acetaldehyd oder Acrolein. Dazu kommen gesundheitsschädliche Metalle wie Blei, Kadmium, Aluminium oder Chrom. Neun verschiedene E-Zigaretten wurden getestet.

In Deutschland raten die Gesundheitsbehörden sowieso von der E-Zigarette ab. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit sei nicht erwiesen, schon gar nicht auf lange Sicht, meint die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – unter anderem wegen des Inhaltsstoffs Propylenglykol, der beim elektrischen Modell für den schönen Qualm sorgt.

Außerdem sei die Elektrozigarette zur Tabakentwöhnung nicht geeignet: Dazu, so die Bundeszentrale, müsse ein Raucher seine Gewohnheiten und sein ganzes Verhalten ändern, nicht nur die Form der Nikotinaufnahme.