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Israelische Post: Nachfrage nach Gasmasken steigt

Israelische Post: Nachfrage nach Gasmasken steigt
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Angesichts des vermeintlichen Giftgaseinsatzes in Syrien decken sich die israelischen Nachbarn in Postämtern und Einkaufszentren mit Gasmasken ein. Die Post, die Masken und Schutzkits im Auftrag des Militärs verteilt, verzeichnete nach eigenen Angaben seit dem Wochenende deutlich mehr Nachfrage. Seit drei Jahren läuft eine Kampagne zur Versorgung der Bevölkerung mit Gasmasken, aber nicht jeder machte bislang Gebrauch davon.

Doch jetzt holt er sich doch eine Maske, meint ein Israeli: “Wir leben in einer verrückten Region, die drehen doch alle durch. Es reicht, dass ein Irrer auf den Knopf drückt, und wir wissen nicht, was hier passiert. Alles kann in Sekunden in Flammen aufgehen.”

Eine Landsfrau findet es hingegen wenig förderlich, dass die Israelis beim Schlangestehen für Gasmasken gezeigt werden: “Das ist ein Fehler, es vermittelt der Welt das Bild der Panik, und das ist völlig unnötig.”

Das israelische Militär hält es laut Armeeangehörigen aber für unwahrscheinlich, dass Syrien nach einem Militärschlag der USA Israel angreift. Der israelische Rundfunk zitierte an diesem Dienstag Militärs, denen zufolge auch Angriffe der mit Syrien verbündeten Hisbollah aus dem Libanon kaum zu erwarten seien. Doch bereite sich die Armee auch auf “extreme Szenarien” vor.