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Tote bei Bränden in Portugal

Tote bei Bränden in Portugal
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Mit bloßen Händen und Wassereimern kämpfen die Bewohner von Santiago Do Caramulo in Portugal gegen die Flammen. Mehr als 1500 Feuerwehrleute versuchen unterdessen die Kontrolle über mindestens elf Brände im Norden und in der Mitte des Landes zu gewinnen. Spanien und Frankreich unterstützen den Kampf mit sechs Löschflugzeugen. Mittlerweile starben fünf Feuerwehrleute in den Flammen, zuletzt eine 21jährige Frau. Zwei ihrer Kollegen wurden schwer verletzt. Ein Einwohner der Gegend sagt, sowas habe er noch nie gesehen: “In den letzten 80 Jahren hat es sowas hier noch nie gegeben. Ich habe jedenfalls noch nie so ein Feuer erlebt.”
Fünf Ortschaften mussten gestern evakuiert werden. Mehr als 30 Grad Hitze und starke Winde fachen im dichten Bergwald immer neue Brände an. Ministerpräsident Pedro Passo Coelho zeigte sich erschüttert und erklärte: “Wir wissen, dass viele dieser Feuer von Brandstiftern gelegt wurden. Und weil es so viele sind, ist es unmöglich auf alle gleichzeitig zu reagieren. Warum ist dies geschehen?”
Nach Angaben des portugiesischen Instituts für die Erhaltung der Natur und der Wälder zerstörten die Brände in diesem Jahr bislang fast 31.000 Hektar Wald und Buschland.