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Börse happy: Microsoft kauft Nokias Handysparte

Börse happy: Microsoft kauft Nokias Handysparte
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Der Verkauf von Nokias kriselnder Handysparte an Microsoft hat an den Börsen für Begeisterung gesorgt. Die Aktie des finnischen Konzerns legte teils um mehr als 40 Prozent zu. Das Papier erreichte den höchsten Stand seit April vergangenen Jahres. Laut Verwaltungsrats-Boss Risto Siilasmaa profitiere gerade die Aktionäre.

“Die Nokia-Leitung glaubt, dass der Verkauf unseren Aktionären deutliche Gewinne bringt. Wir erwarten, dass es unsere Einnahmen ebenso stärkt wie unsere finanzielle Position und es bildet eine solide Basis für künftige Investitionen in den fortlaufenden Geschäften von Nokia.”

In zweiten Quartal dieses Jahres betrug Nokias Anteil am weltweiten Geschäft mit Smartphones nur noch 3,1 Prozent. Apples iPhones machten 14,2 Prozent, die Geräte des koreanischen Konzerns Samsung fast ein Drittel des Gesamthandels aus.

“Das ist kein schlechter Schritt für Nokia. Der Aktienpreis ist ja zuvor tief gefallen, jetzt haben sie, speziell durch die Partnerschaft mit Microsoft, ein Polster im Hardware-Geschäft. Ich denke, das wird die Aktienpreise sicher etwas stärken, alles in allem aber könnte es schon ein wenig zu spät sein für das Unternehmen.”

Wie es heißt, zahlt Microsoft insgesamt 5,4 Milliarden Euro an Nokia. Das Geschäft soll bis Anfang 2014 abgeschlossen sein. Zuvor müssen noch die Aktionäre und Aufsichtsbehörden zustimmen. Auf den Smartphones von Nokia läuft das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone. Neben der Handysparte wechselt – gemeinsam mit mehr als 30.000 Mitarbeitern – auch Nokia-Boss Stephen Elop zurück zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Microsoft, Übergangschef wird wohl Risto Siilasmaa.

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