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Muslimbrüder demonstrieren nach Freitagsgebeten

Muslimbrüder demonstrieren nach Freitagsgebeten
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Nach den Freitagsgebeten ist es in Ägypten erneut zu Protesten der Muslimbruderschaft gegen die Übergangsregierung gekommen. In Alexandria lieferten sich Anhänger der Bruderschaft und Unterstützer der Regierung Straßenschlachten. Mehrere tausend Anhänger der Bruderschaft hatten sich auf einer der Hauptstraßen Alexandrias zusammengefunden. Auch in mehreren anderen Städten gingen Anhänger der Bruderschaft auf die Straße.

In Kairo verlief eine Demonstration von mehreren tausend Sympathisanten der Muslimbruderschaft friedlich.

Die Demonstranten forderten die Wiedereinsetzung des vom Militär gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi und die Bestrafung der Putschisten: “Jetzt stiehlt das Militär die Revolution. Wir sind hier und werden nicht weichen, bis alle unsere Forderungen erfüllt wurden. Die Bösewichte sollen ins Gefängnis, General Abdel Fattah Al-Sisis sollte der Prozess gemacht werden”, schimpft Demonstrant Belal Mohammed.

Die Muslimbruderschaft soll demnächst ihren Status als Nichtregierungsorganisation (NGO) verlieren. Dies melden ägyptische Medien. Die geplante Aberkennung des NGO-Status habe aber nichts mit dem Verbotsverfahren gegen die Organisation selbst zu tun, das am 12. November beginnen soll.

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