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Kerry will sich nicht festlegen

Kerry will sich nicht festlegen
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Beim Außenministertreffen im litauischen Vilnius hat der amerikanische Ressortchef John Kerry bezüglich eines möglichen Militärschlags gegen Syrien keine verbindlichen Aussagen gemacht. Er könne nicht versprechen, dass Washington bis zur Vorlage eines Berichts der UN-Inspektoren warten werde, so Kerry.

Einig sind sich die EU-Außenminister allerdings mit den USA in einem Punkt: Sie machen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für den Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich. EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sagte,
alle derzeit verfügbaren Informationen wiesen auf die Verantwortung des Regimes hin. Ein solches Verbrechen müsse bestraft werden.

Bei dem Treffen in Vilnius hatte US-Außenminister Kerry auch die Position des amerikanischen Präsidenten Barack Obama erläutert. Obama hatte bei seiner Rückkehr vom G20-Treffen erklärt, ein Angriff mit chemischen Waffen könne von der Weltgemeinschaft nicht ignoriert werden. Er werde im US-Kongress die Abgeordneten bitten, eine Entscheidung für eine bessere Welt zu treffen, eine Welt, die für die kommenden Generationen mit gutem Gewissen hinterlassen werden könne.

Beim G20-Treffen in St. Petersburg hatte sich der russische Präsident Wladimir Putin erneut deutlich gegen einen Militärschlag ausgesprochen. Es gebe keine Beweise, dass die chemischen Waffen von Bashar al-Assad und nicht von den Rebellen eingesetzt wurden.