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NSA-Skandal weitet sich aus

NSA-Skandal weitet sich aus
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Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist über den NSA-Skandal sichtlich verärgert. Sie nutzte den G-20-Gipfel, um von US-Präsident Obama eine Erklärung über die jüngsten Spionage-Enthüllungen in ihrem Land zu verlangen. Vor Journalisten sagte sie:

“Es ist eine schwerwiegende Angelegenheit, ein demokratisches Land auszuspionieren, eine wirklich ernste Sache. Ich verstehe nicht, wie das jemand verteidigen kann, dass ein demokratisches Land ausspioniert wird.”

Inzwischen weitet sich der NSA-Skandal aus: Amerikanische und britische Geheimdienste können nach neuen Enthüllungen etliche Verschlüsselungsverfahren im Internet knacken oder umgehen. Diese sollen eigentlich persönliche Daten, digitale Kommunikation wie Chats oder E-Mails, Bank-Überweisungen sowie Firmen-Netze und den Online-Handel schützen. Das berichteten die “New York Times”, der britische “Guardian” und das Netzwerk für Investigativjournalismus ProPublica unter Berufung auf Dokumente des Informanten Edward Snowden.