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Obama befürchtet noch mehr Massaker

Obama befürchtet noch mehr Massaker
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Nach dem Massaker auf einer Marinebasis in Washington mit 13 Toten hat US-Präsident Barack Obama erneut eine strengere Überprüfung von Waffenkäufern gefordert. Er rief den Kongress auf, schärfere Waffengesetze abzusegnen. Obamas Versuche, nach dem Schul-Massaker in Newtown vergangenen Dezember härtere Gesetze einzuführen, sind im Senat bisher gescheitert.

Obama sagte im Fernsehsender Telemundo: “Die Tatsache, dass wir kein ausreichend starkes System zur Kontrolle des persönlichen Hintergrunds von Waffenkäufern haben, macht uns angreifbar für solche Taten. Der Kongress wird jetzt handeln müssen. Ich habe nach dem Newtown-Massaker einige Gesetzesänderungen vorgeschlagen. Ich habe die Schritte unternommen, die in meiner Macht stehen. Als nächstes muss sich nun der Kongress bewegen.”

Dort wurde unterdessen eine Schweigeminute für die Opfer des Massakers abgehalten. Obama sagte, eine große Mehrheit der Amerikaner stünde hinter seiner Forderung für schärfere Waffengesetze und eine bessere Kontrolle von Waffenkäufern. Er fürchte, solche Massenerschießungen könnten sonst zu einem Ritual werden, das sich alle drei oder vier Monate wiederhole. Der mutmaßliche Täter Aaron Alexis soll laut der Polizei wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sein.

Mit dpa, AFP, Reuters

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