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Ägypten: Vier Menschen sterben bei schweren Ausschreitungen

Ägypten: Vier Menschen sterben bei schweren Ausschreitungen
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In Ägypten ist es erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Bei Protesten der Muslimbrüder kamen mindestens vier Menschen ums Leben. Tausende Islamisten waren nach den Freitagsgebeten in mehreren Städten auf die Straße gegangen, hier Bilder aus Kairo.

Sie protestierten u.a. gegen die Entmachtung von Präsident Mohammed Mursi. Gegner der Muslimbrüder bewarfen die Demonstranten in Kairo mit Steinen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, als Mursi-Anhänger versuchten, auf den Tahrir-Platz zu gelangen.

Die Demonstranten zogen auch zum Präsidentenpalast und zum Verteidigungsministerium. Sie wurden aber von der Polizei zurückgedrängt. In Alexandria gingen Hunderte Anhänger und Gegner der Muslimbrüder aufeinander los. Die Polizei setzte auch hier Tränengas ein.

Das Militär hatte Mursi und seine Regierung vor drei Monaten abgesetzt. Seither kommt es immer wieder zu Unruhen. Hunderte Muslimbrüder wurden bereits verhaftet. Die Organisation ist inzwischen verboten.

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