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Obama an Republikaner: "Hört auf mit den Drohungen!"

Obama an Republikaner: "Hört auf mit den Drohungen!"
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Im Finanzstreit will sich US-Präsident Barack Obama von den Republikanern nicht erpressen lassen. Er sei allerdings zu Gesprächen bereit. Das bekräftigte Obama bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Der Shutdown lähmt das Land bereits seit einer Woche.

Obama betonte: “Wir können Erpressung in unserer Demokratie nicht zur Routine werden lassen. Falls die Republikaner es ernst meinen und wirklich verhandeln wollen, ein Gespräch führen wollen, dann gibt es keinen Grund dafür, dass ständig eine Drohung über diesen Gesprächen schwebt.”

Die Politiker müssen demnächst das Schuldenlimit anheben, sonst droht Zahlungsunfähigkeit. Obama warnte die Opposition vor den Konsequenzen: “Die Entscheidung das wirklich durchzuziehen, also wirklich eine Zahlungsunfähigkeit zuzulassen, das wäre nach Ansicht von vielen Geschäftsleuten und Ökonomen und hier zitiere ich: verrückt, katastrophal, chaotisch und das sind noch die höflicheren Ausdrücke. Warren Buffet verglich die Zahlungsunfähigkeit mit einer Atombombe.”

Der US-Präsident sagte auch, dass der Shutdown und der Streit dem Ansehen der USA schadeten. Dem Ausland gegenüber sähe es so aus, als ob wir unseren Laden nicht in Ordnung kriegen, so Obama.

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