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Alpen: Wintereinbruch sorgt für Verkehrschaos

Alpen: Wintereinbruch sorgt für Verkehrschaos
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Die Meteorologen hatten Schnee für die Alpen angekündigt, dass es aber so heftig kommt, damit hatte niemand gerechnet. In einigen Gegenden fielen rund 30 Zentimeter Schnee. Der plötzliche Wintereinbruch sorgte in Teilen Bayerns, Westösterreichs und der Schweiz für Chaos. Auch Bauern in Frankreich wurden von den heftigen Schneefällen überrascht:

“Wir hoffen immer, dass so etwas nicht passiert”, so eine Rinderzüchterin. “Außerdem wissen wir nie, wie viel Schnee fällt. Das bringt uns in Gefahr. Fünf Zentimeter sind kein Problem. Aber das hier sind zwanzig bis dreißig Zentimeter und es ist rutschig.” Für andere bleibt der Almabtrieb trotz des veränderten Wetters etwas Besonderes. “Das ist für uns ein Moment, den wir für nichts in der Welt missen wollen”, so ein Hirte in den Alpen.“Wir würden dafür sogar bezahlen, wenn es sein müsste. Denn trotz des Schnees, trotz des Wetters, es ist etwas Besonderes.”

In Deutschland erwischte es den Landkreis Garmisch-Partenkirchen am schlimmsten. Schneebeladene Bäume stürzten auf Straßen und Stromleitungen. Es kam zu zahlreichen Verkehrsunfällen, Tausende Haushalte waren ohne Strom. Schulen und Kindertagesstätten blieben geschlossen. Die Behörden forderten alle Einwohner auf, zu Hause zu bleiben.

Ähnlich die Situation in Tirol. Dort fiel sogar in 30.000 Haushalten zeitweise der Strom aus. Am Brenner blieben zahlreiche Fahrzeuge liegen. Der Bahnverkehr in der Region lag zeitweise komplett lahm. In der Schweiz mussten einige Passstraßen gesperrt werden, andere sind nur mit Schneeketten befahrbar.