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Urnengang in Luxemburg

Urnengang in Luxemburg
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Rund 240 000 tausend Luxemburger stimmen darüber ab, wer ihr Land künftig regieren soll. Die bisherige schwarz-rote Koalition mit Juncker an der Spitze war im Juli gescheitert. Grund war eine Abhör-Affäre. Eigentlich sollte erst im kommenden Mai gewählt werden, doch die Sozialdemokraten forderten Neuwahlen:

Jean Asselborn, Luxemburgs Außenminister
“Diese Wahl ist etwas außergewöhnlich. Es kommt zwei, drei Mal in Hundert Jahren, dass eine Regierung vor die Wähler tritt und um einen Neustart bittet. Genau dies ist hier der Fall. Ich vertraue den Luxemburgern. Wir werden heute versuchen, eine Koalition und eine Regierung zu bilden.”

Bei der Wahl sind neun Parteien angetreten. Es geht um 60 Sitze im Parlament. Die größten Chancen auf einen Wahlsieg werden auch dieses Mal Junckers Christlich-Sozialer Volkspartei (CSV) nachgesagt.
Jucker ist seit 1995 im Amt.

Sándor Zsiros, euronews:
In den letzten beiden Wochen durften hier in Luxemburg keine Meinungsumfragen veröffentlicht werden. Das Ergebnis wird deshalb dennoch mit Spannung erwartet. Jean-Claude-Junckers politische Zukunft hängt davon ab. Schon jetzt ist er der dienstälteste Premier Europas.

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