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Der Fall Maria: Mutmaßliche Entführer vor Haftrichter

Der Fall Maria: Mutmaßliche Entführer vor Haftrichter
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In Griechenland muss das Roma-Paar, bei dem die mutmaßlich entführte kleine Maria entdeckt wurde, vor dem Haftrichter aussagen. Den beiden droht eine Anklage, unter anderem wegen Kindesentführung. Sie machten bislang widersprüchliche Angaben dazu, wie sie das Kind gefunden haben.

Die Polizei will demnächst die Bilder des Ehepaars veröffentlichen. Sie hofft auch über Interpol Informationen zur Herkunft des Kindes zu erhalten. Die biologischen Eltern von Maria haben sich bislang noch nicht gemeldet.

Kostas Katsavos, ein Anwalt des angeklagten Ehepaares, erklärte: “Unsere Klienten behaupten, dass sie dieses Kind nie entführt haben. Sie haben sie lediglich auf eine Art und Weise adoptiert, die nicht legal war und über die sie nicht mehr sagen können.”

Maria wurde während einer Razzia in einem Roma-Lager in der Nähe von Farsala gefunden. Das Ehepaar bei dem sie lebte, bezog in drei Verwaltungsbezirken Leistungen für insgesamt 14 Kinder. Drei von ihnen waren den Dokumenten zufolge in einem Zeitraum von nur fünf Monaten auf die Welt gekommen.