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Blutiger Sonntag im Irak

Blutiger Sonntag im Irak
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Der Irak ist von einer verheerenden Anschlagsserie erschüttert worden. Innerhalb weniger Stunden explodierten elf Sprengsätze. Mindestens 49 Menschen wurden getötet, mehr als 100 verletzt.
Am schlimmsten betroffen sind belebte schiitische Wohngebiete in Bagdad. Dort detonierten am Morgen zehn Autobomben in frequentierten Einkaufsstraßen. In der nordirakischen Stadt Mossul sprengte sich außerdem ein Selbstmordattentäter vor einer Bank in die Luft und riss 12 Menschen mit in den Tod. Noch bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Experten vermuten radikale Sunniten-Gruppen hinter den Anschlägen. Sie verübten in den letzten Monaten verstärkt Attentate, um die schiitisch geführte Regierung unter Ministerpräsident Nuri al Maliki zu schwächen.