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"Dom Hemingway": Jude Law einmal anders

"Dom Hemingway": Jude Law einmal anders
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Heftige Herbststürme wehten Jude Law und Richard E. Grant förmlich nach London. In der britischen Hauptstadt feierte ihr neuer Film “Dom Hemingway” Europapremiere. Das Werk handelt von einem Panzerknacker, der nach zwölf Jahren im Gefängnis einiges nachzuholen hat.

“Eine reale Vorlage gibt es nicht”, sagt Autor und Regisseur Richard Shepard. “Ich wollte eine Figur schaffen, für die das Leben zu klein ist, die widerwärtig ist, die man aber trotzdem einfach mögen muss. Die Zuschauer bekommen eine Persönlichkeit vorgesetzt, mit der es Spaß macht zusammenzusein, zu der man aber gleichzeitig immer einen Sicherheitsabstand halten sollte. Das war es, was Jude Law an dieser Rolle attraktiv fand und weshalb es zu funktionieren schien.”

Mit der Rolle des unflätigen, trunksüchtigen Gangsters Dom Hemingway legte Jude Law zumindest für einen Film das Image des Schwiegermutterlieblings ab.

“Einige Monate lang jede Menge Pasta, Eis und Bier in sich reinzustopfen, war wirklich keine komplizierte Aufgabe”, so Law. “Die Schwierigkeit war vielmehr, die raue Art der Figur aufrechtzuhalten. Denn das Budget war eher gering, wir hatten nicht viel Zeit und ein straffes Programm. Die Energie nicht zu verlieren, war eine große Herausforderung.”

In britischen Kinos ist “Dom Hemingway” ab Mitte November zu sehen, im Rest Europas ab April 2014.