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Torontos Bürgermeister gesteht Crackkonsum und will bleiben

Torontos Bürgermeister gesteht Crackkonsum und will bleiben
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Der Bürgermeister von Toronto, Rob Ford, hat zugegeben, die Droge Crack konsumiert zu haben. Damit bestätigte er entsprechende Gerüchte, die seit Monaten in Umlauf waren. Auch ein Video vom Crackkonsum soll es geben. Zuvor hatte er lange abgestritten, Crack geraucht zu haben, dann räumte er zunächst Fehler ein, bevor er den Konsum umfassend einräumte. Bei einem emotionalen Auftritt machte Ford nun noch einmal klar: Zurücktreten werde er deshalb nicht.

Er sei gewählt worden, um einen Job zu erledigen, und genau das wolle er weiterhin tun. 2010 habe er Torontos Wählern ein Versprechen gegeben, und das habe er gehalten und er werde das auch weiterhin tun, um das Geld der Steuerzahler einzusparen.

Er habe die Droge wohl im Vollrausch konsumiert, sagte Ford, der schon mehrfach wegen Trunkenheit aufgefallen ist. In den vergangenen Tagen war er zunehmend unter Druck geraten, am Freitag setzte er sich robust gegen Journalisten vor seinem Haus zur Wehr, die in zu den Anschuldigungen befragen wollten. Das Geständnis scheint Ford indes geholfen zu haben: Seine Zustimmungswerte stiegen auf 44 Prozent.

Im kommenden Jahr will er erneut zum Bürgermeister der kanadischen Millionenstadt gewählt werden.