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Riskantes Unternehmen in Fukushima

Riskantes Unternehmen in Fukushima
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In dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima stehen riskante Aufräumarbeiten bevor. Der japanische Atomkonzern Tepco will in den kommenden Tagen damit beginnen, rund 1500 nukleare Brennstäbe aus dem Kühlbecken im instabilen Reaktor 4 des AKW zu holen. Diese sollen in ein anderes Becken umgelagert werden. Im Laufe des Super Gaus vor zweieinhalb Jahren hatte eine Explosion dieses Gebäude stark beschädigt.

Das Bewegen der Brennstäbe gilt als äußert riskant, beim kleinsten Fehler kann massive Radioaktivität freigesetzt werden. Zuletzt war bei einem Fehler ein Arbeiter verstrahlt worden. Experten warnten aufgrund der großen Menge an radioaktivem Material vor einer weiteren Katastrophe. Die Bergung wird voraussichtlich bis Ende 2014 dauern.

Rund 150.000 Menschen mussten nach der Katastrophe aus der Region fliehen. Inzwischen gab die japanische Regierung zu, dass für viele eine Rückkehr in die Heimat wohl ausgeschlossen sei. Doch einige haben die Region nie verlassen, darunter der 58-Jährige Keigo Sakamoto. Der frühere Sozialarbeiter betreibt seit zehn Jahren ein Tierheim. Nach dem Desaster war er von der Umwelt abgeschnitten, hunderte seiner Tiere starben.

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