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Im Iran wächst Hoffnung auf eine Lösung

Im Iran wächst Hoffnung auf eine Lösung
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Die Genfer Verhandlungen sind Thema Nummer eins in Teheran. Doch viele Iraner beklagen sich, dass das staatliche Fernsehen nur sehr spärlich über die Gespräche berichtete. Die Mehrheit will eine Lockerung der Sanktionen und es ist ihr egal, welche Zugeständnisse der Iran machen muss.

Einem Passant in Teheran zufolge ist Israel der wahre Strippenzieher: “Gestern sind all diese Minister plötzlich nach Genf gereist. Ich bin mir sicher, dass sie insgeheim einen Deal mit Israel ausgehandelt haben oder, dass Israel sie dazu gedrängt hat, nach Genf zu reisen. Ich glaube, Israel wusste, dass etwas passieren könnte, was zu seinem Nachteil gewesen wäre.” Ein anderer Mann sagte: “Sie werden ein Abkommen erreichen, wenn der Westen endlich versteht, dass er der Verlierer ist und nicht der Iran. Mittlerweile sollte es dem Westen klar sein, dass er in den vergangenen 30 Jahren mehr als wir verloren hat. Wir haben trotz der Sanktionen Uran angereichert.”

Der Westen verdächtigt den Iran seit Jahren heimlich Nuklearwaffen zu entwickeln. Seit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Hassan Ruhani im Sommer hatte es eine Reihe von Annäherungssignalen zwischen beiden Seiten gegeben.