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Birma: EU unterstützt Reformen mit 90 Millionen Euro

Birma: EU unterstützt Reformen mit 90 Millionen Euro
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Die Reformen in Birma kommen voran, der Westen hat seine Sanktionen bereits gelockert, nun will die EU das Land auch finanziell stärker unterstützen. Mit bis zu neunzig Millionen Euro will die Union die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ankurbeln. Das wurde beim Besuch einer EU-Delegation in dem Land bekannt gegeben.

Sie wolle dazu ermutigen, dass das Geld richtig investiert werde, so Menschenrechtsaktivistin Aung San Suu Kyi. Es müssten auch die politischen und rechtlichen Dimensionen bedacht werden. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton leitete die EU-Delegation. Bei einem Treffen mit der Regierung ging es auch um den Demokratisierungsprozess.

In einer Partnerschaft gehe es nicht darum dem Anderen etwas aufzuzwingen, so Ashton. Es gehe vielmehr darum dem Anderen zu sagen, schau, das ist das, was wir wissen. Die europäischen Regierungs- und Unternehmenschefs wüssten nur zu gut, was für ein Weg das sei, der da zurückgelegt werden müsse, um von der Unterdrückung zur Freiheit zu gelangen. Und man wolle das Land auf diesem Weg unterstützen.

Die birmanische Regierung versprach bei dem Treffen, 69 politische Gefangene freizulassen. Zudem wurde bekannt gegeben, dass bis Jahresende alle politischen Gefangenen auf freien Fuss kommen sollen.

Die Europäische Union stärke die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit, so die Euronews-Reporterin. Der Besuch habe aber auch gezeigt, dass sich der Westen wegen der interenthnischen Spannungen Sorgen mache und auch wegen neuerlich verhafteter Menschenrechtsaktivisten.

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