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Biometrie statt Passwort

Biometrie statt Passwort
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Ein Fingerabdruck kann Türen öffnen. Einfach die Hand auflegen, der Scanner macht den Rest. Biometrische Erkennungsverfahren haben schon viele Bereiche des Alltags erobert, werden mancherorts zum Beispiel bei Grenzkontrollen eingesetzt. Forschungszentren wie an der Purdue University, im US-Staat Indiana, arbeiten an der Perfektionierung der Verfahren. Die Überprüfung biometrischer Daten könnte Passwörter demnächst vollständig ersetzen, meint der Leiter des Zentrums, Stephen Elliott.
“Ich kann mich auf diese Weise in meinen Computer einloggen, der ständige Passwortwechsel alle 30, 60 oder 90 Tage entfällt. Biometrie wird das Identitätsmanagement weiter revolutionieren.”

Im Keller des Instituts werden neue biometrische Technologien auf ihre Schwachstellen hin überprüft, bevor sie zur Vermarktung freigegeben werden. Hier werden beispielsweise alle möglichen Charakteristiken eines Fingerabdrucks überprüft. Bei der Iriserkennung könnte die Fehlerquote unter die Einprozentmarke sinken.

“Wir werden diese Verfahren immer häufiger im Reiseverkehr finden, bei Grenz- oder Zugangskontrollen”, sagt Stephen Elliott. “Auch in der Verbraucherelektronik steigen Hersteller auf biometrische Erkennungsverfahren um, zum Beispiel bei Smartphones. Wir wollen einerseits unsere Privatsphäre schützen, andererseits jedoch keinem Betrug zum Opfer fallen. Biometrie wird sich auch in diesem Bereich durchsetzen.”

Allerdings gibt es auch Kritik. Biometrische Daten, allen voran der Fingerabdruck, können auch von Datendieben entwendet werden. Schutz bieten am ehesten kombinierte Erkennungsverfahren. Passwörter gehören dazu.

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