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Asiatische Schüler im Pisa-Test vorne

Asiatische Schüler im Pisa-Test vorne
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Schüler in Asien sind Sieger im neuen internationalen Pisa-Test. 15-Jährige aus Shanghai, Singapur und Hongkong belegen auf den Gebieten Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften die Spitzenplätze. Aus dem im Auftrag der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführten Test geht hervor, dass es nur Liechtenstein, die Schweiz und die Niederlande unter die ersten zehn schafften. Wie Yves Leterme, stellvertretender Generalsekretär der OECD, erläutert, gibt es einen engen Zusammenhang zwischen der Leistung des Schulsystems und dem Wohlstand der Gesellschaft. In den nordeuropäischen Staaten sei man aktiver, andererseits gebe es weniger Probleme mit der Einwanderung und nicht integrierten Einwanderern. Im Fach Mathematik schneiden Schüler aus Europa verhältnismäßig schlecht ab, in Naturwissenschaften und Lesekompetenz sind die Leistungen gut. Jan Truszczynski, Leiter der Generaldirektion für Erziehung und Kultur, plädiert dafür, dass die EU von Asien lernen sollte: Gefördert werden sollten das Lernen von Gleichaltrigen, die gute Praxis anderer, eine Reform der Schulpolitik. Erfolge einzelner Länder sollten Schule machen. In den Siegerländern wird unter anderem der Auswahl und der Vorbereitung der Lehrer große Aufmerksamkeit geschenkt.