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Brüssel will entsandte Arbeiter besser schützen

Brüssel will entsandte Arbeiter besser schützen
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Vor einem Treffen der EU-Arbeitsminister in Brüssel haben belgische Gewerkschafter gegen Niedriglöhne und Schwarzarbeit demonstriert.
Thema der Beratung der Minister ist der bessere Schutz entsandter Arbeitnehmer. Rund ein Komma zwei Millionen Menschen arbeiten heute im Auftrag ihres Unternehmens in einem anderen EU-Land, viele von ihnen in der Baubranche. “Wir fordern die Kontrolle der Subunternehmer”, so einer der Gewerkschafter. “Die Unternehmen sind so sehr ineinander verschachtelt, dass man gar nicht weiß, wer letztendlich die Arbeit verrichtet. Der Auftraggeber muss die Zahl der Subunternehmer einschränken.” “Die Menschen gleichen Sklaven und die Arbeitsbedingungen jenen des Mittelalters”, meint ein anderer Gewerkschafter über die entsandten Arbeitnehmer. “Die gesamte Kette muss Verantwortung übernehmen, Missbrauch muss bestraft werden können.” Entsandte Arbeitnehmer sind in Europa nicht nur in der Baubranche sondern auch im Verkehrssektor, in der Landwirtschaft oder in der Computerbranche oft unter den schwierigsten Bedingungen tätig.

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