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Kälteeinbruch verschärft Lage von syrischen Flüchtlingen

Kälteeinbruch verschärft Lage von syrischen Flüchtlingen
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Ein Temperatureinbruch im Nahen Osten stellt Flüchtlingscamps rund um Syrien vor neue Probleme.

Auf der libanesischen Bekaa-Ebene, wo viele Flüchtlinge untergebracht sind, fiel Schnee, das Wasser gefror.

Die Vereinten Nationen und private Hilfsorganisationen sind angesichts der tiefen Temperaturen besorgt. Ein Versorgungsflughafen musste geschlossen werden.

“Es ist im Schneeregen und wir haben nichts”, so dieser Mann. “Hunger und Kälte, wie sie sehen können. Ich bin seit einer Woche hier.”

“Der Wind hat in die Zelte geblasen und den Regen und den Schnee auf die kleinen Kinder geweht”, klagt ein Vater. “Im Moment wären wir lieber in Syrien geblieben, mit dem Beschuss.”

Meteorologen sprechen vom schlimmsten Wintersturm seit Jahren. Schnee und gefrierender Regen fielen im Libanon, im nördlichen Syrien und der Türkei.

Unterdessen treffen jeden Tag weitere Flüchtlinge von jenseits der syrischen Grenze ein. Hilfsorganisationen verteilten Notfallpakete mit Decken und Planen, aber vielerorts fehlt es an allem.

Was, wie in diesem Flüchtlingscamp im Libanon, für die Kinder tagsüber noch als Abenteuer durchgeht, ist spätestens in der nächsten langen Nacht wieder bitterer Ernst.

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