Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Argentinier über zusammengebrochenes Stromnetz empört

Argentinier über zusammengebrochenes Stromnetz empört
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Argentinien leidet unter einer Hitzewelle. In vielen Teilen der Hauptstadt Buenos Aires fällt seit zwei Wochen immer wieder der Strom aus. Hunderttausende Menschen sind davon betroffen. Zudem gibt es Engpässe bei der Wasserversorgung. Bisher kamen drei Menschen ums Leben. Die Behörden riefen in Buenos Aires Alarmstufe rot aus.

Viele sind verärgert und machen die Regierung für den Zusammenbruch des Stromnetzes verantwortlich. Diese sieht jedoch den Fehler bei den Stromanbietern.

Ein Anwohner erklärte: “Ohne Wasser kann man nicht überleben. Alle Stockwerke oberhalb der 11. Etage können nach 48 Stunden zur Todesfalle werden. Bei diesen heißen Temperaturen wird die Feuerwehr Opfer finden.”

Ein anderer Argentinier sagte: “Es eine Schande. Man sollte nicht so mit den Menschen umgehen. Ich spreche von den verantwortlichen Energiekonzernen, den Politikern. Ich bin sehr sauer.”

Aus Protest blockierten verärgerte Anwohner mehrere Straßen in der Hauptstadt. Experten machen eine gescheiterte Energiepolitik und das veraltete Stromversorgungsnetz für das Chaos verantwortlich.