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Straßenschlachten in Kairo: 13 Tote und Dutzende Verletzte

Straßenschlachten in Kairo: 13 Tote und Dutzende Verletzte
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Bei schweren Auseinandersetzungen in mehreren ägyptischen Städten sind mindestens 13 Menschen getötet worden.

Anhänger der inzwischen verbotenen Muslimbruderschaft gingen nach dem Freitagsgebet in Kairo auf die Straße und lieferten sich bis in die Nacht hinein Gefechte mit den Sicherheitskräften.

Die von der Regierung als “terroristisch” eingestufte Vereinigung protestierte gegen ein Verfassungsreferendum. Tausende Mitglieder und Anhänger der Muslimbrüder sind bereits im Gefängnis.

Auch in Alexandria wurde protestiert: Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Gummigeschosse ein, Demonstranten warfen mit Steinen und Brandsätzen. Nicht angemeldete Proteste sind in Ägypten inzwischen verboten, ein neues Demonstrationsgesetz erlaubt der Polizei zudem, unangemeldete Proteste gewaltsam aufzulösen.