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EU-Außenminister beraten über Eingreiftruppe für Zentralafrika

EU-Außenminister beraten über Eingreiftruppe für Zentralafrika
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Kann die anhaltende Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik mit Hilfe der europäischen Eingreiftruppe gestoppt werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel.
Frankreich unterstützt derzeit mit 1600 Soldaten eine rund 4000 Mann starke afrikanische Truppe vor Ort, die sich um ein Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen christlichen und muslimischen Milizen bemüht. Die Regierung in Paris hat die EU um Hilfe bei dem Einsatz gebeten. Deutschland will keine Kampftruppen in die Zentralafrikanische Republik entsenden. Estland hingegen ist dazu bereit. “Zweifellos wird man einen Einsatz befürworten, danach geht es um eine entsprechende Zustimmung durch die Vereinten Nationen”, so unsere Korrespondentin Audrey Tilve. “Der Einsatz muss geplant werden, notwendig ist zudem in einigen Mitgliedsländern die Zustimmung durch die Parlamente. Die Mission selbst könnte somit frühestens Anfang Februar starten.”

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